Vor dem Haus der Generationen
Vor dem Haus der Generationen

Im Mittelpunkt steht das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen, Möglichkeiten und Schwierigkeiten. Es ist unser Ziel, jedes einzelne Kind differenziert in seiner Kreativität und Lernfreude zu fördern. Wir glauben an den Wunsch eines jeden Kindes nach Selbständigkeit und seinen eigenen Antrieb zu lernen, anstatt belehrt zu werden.

Deshalb werden die Lernwege, das Tempo und die einzelnen Lernschritte individuell angepasst. Wir fördern ein projektorientiertes, fächerübergreifendes Lernen, deshalb liegt der Schwerpunkt der Schulzeit in der Freiarbeit, in der sich die Kinder mit Hilfe der Lehrer selbst Aufgaben suchen und lösen. Am Ende des Jahres erhält jedes Kind eine verbale Dokumentation seiner Entwicklung. Eine Zensurierung in Ziffern erfolgt nur auf Wunsch der Eltern, bei Schulwechsel und bei Schulabschluss.

Die allgemeingültigen Bildungsziele des Landes sind auch für unsere Schule bindend. Der Abschluss unserer Schule ist staatlich anerkannt und  denen der Regelschulen gleichwertig.
Nur die Wege dahin sind andere. Neben dem Erwerb der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen ist das soziale Lernen und vor allem die Integration von behinderten und nicht behinderten Kindern in jahrgangsübergreifenden Klassen eine wichtige Komponente. Selbstverständlich begrüßen wir in unserer Schule Kinder unterschiedlicher Religion, Nationalität und Weltanschauung.

Unsere besondere Unterrichtsform ist:

„Freie Wahl der Arbeit“
Kinder entscheiden selbst, was sie arbeiten wollen, mit wem sie arbeiten wollen und wie lange sie arbeiten wollen.

„Polarisation der Aufmerksamkeit“
Das Kind ist fähig, sich für längere Zeit intensiv an eine Aufgabe zu binden.

„Vorbereitete Umgebung“
bedeutet: Arbeitsplatz, Arbeitsgeräte und Arbeitsumgebung so herrichten, dass „freie Wahl der Arbeit“ möglich ist und gefördert wird.